Energiemanagement

Vorausschauen für Umwelt und Wirtschaft

Energiepotenziale für Ihr Unternehmen.

Profitieren Sie durch die Einführung eines Energiemanagementsystems (EnMS) nach ISO 50001! Durch kontinuierliches und gezieltes Energiemonitoring behalten Sie Ihre Kosten im Blick und können ungeahnte Einsparpotenziale erschließen. Außerdem leisten Sie mit der Einführung eines EnMS einen zentralen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.

Wussten Sie, dass durch die Einführung des EnMS nach ISO 50001 der Energieverbrauch auf Unternehmensebene durchschnittlich um mehr als 20% gesenkt werden kann?

Vorteile eines zertifizierten Energiemanagementsystems:

  • Nachhaltig niedrigere Energiekosten

  • Erschließung ungenutzter Energieeffizienzpotenziale

  • Zentraler Beitrag zum Klima- und Umweltschutz

  • Reduzierung von CO2-Emissionen

  • Zentrales Marketingargument

  • Optimale Vorbereitung auf zukünftige Gesetzesverschärfungen

  • Sensibilisierung der Mitarbeiter zum Thema Energieverbrauch- und Effizienz

  • Sicherung einer funktionierenden und flexiblen Energiebeschaffung

  • Mehr Vertrauen bei Partnern und Kunden

  • Regelmäßige Überprüfung des Systems durch externe Auditoren

Praxisorientierte Umsetzung

1 Ist-Aufnahme

  • Ihr Unternehmen kennen lernen (z.B. durch gemeinsame Betriebsbesichtigung)
  • Überblick in das Energiemanagement DIN EN ISO 50001:2018 geben
  • Die bestehenden Prozesse im Unternehmen ermitteln und analysieren
  • Vorhandene Dokumente im Unternehmen sichten und bewerten
  • Unternehmensstruktur erfassen und darstellen

2 Analyse

  • Ist-Stand analysieren und darstellen
  • Anwendungsbereich abstimmen und definieren
  • Aufgaben und Normforderungen aufzeigen

3 Normkonformität
   sicherstellen

  • Prozess- & Verfahrensbeschreibungen erstellen
  • EnMS-Dokumente an das Unternehmen anpassen und zur Verfügung stellen
  • Dokumentenlenkung klären und umsetzen
  • Verantwortlichkeiten festlegen
  • Kennzahlen festlegen, messen, analysieren und bewerten
  • EnM-System aufbauen und normkonform dokumentieren
  • Mitarbeiter schulen
  • Vorbereitung auf die Zertifizierung

4 Zertifizierung

  • Begleitung während des gesamten Zertifizierungsprozesses

Oft gestellte Fragen zum Energiemanagement ISO 50001

Was beinhaltet die DIN EN ISO 50001:2018?

Die ISO 50001:2018 beinhaltet wie alle HLS-Normen die nachfolgenden vier Kernbereiche:

  • Planung: Festlegung von Zielen zur Steigerung der Energieeffizienz und den damit verbundenen Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Verfahren.
     
  • Umsetzung: Implementierung der vorgeschriebenen Maßnahmen und Verfahren.
     
  • Kontrolle: Überprüfung der Verantwortlichkeiten und Verfahren sowie Maßnahmen der Ziele der betreffenden Organisation.
     
  • Verbesserung: Hier werden Maßnahmenpakete zur Verbesserung der energetischen Leistung und der Verbesserung des Managementsystems geschürt. Zudem erfolgt an dieser Stelle wieder die Verknüpfung zum Planungsprozess.

Zentrales Werkzeug der ISO 50001 ist die (mindestens) jährlich durchzuführende energetische Bewertung. Diese Bewertung sollte zum einen prozessbezogen, aber auch ganzheitlich durchgeführt werden, um Synergien zu erkennen und nutzen zu können. Mit der Qualität dieser jährlichen Bewertung steht und fällt die Effektivität eines Energiemanagementsystems.

Welche Unternehmen können sich nach DIN EN ISO 50001 zertifizieren lassen?

Unternehmen jeder Größe und Branche können ein Energiemanagementsystem (EnMS) einführen. Die Einführung des Energiemanagements ist grundsätzlich freiwillig und es besteht keine gesetzliche Zertifizierungspflicht. Es ist jedoch erwiesen, dass Unternehmen, die die ISO 50001-Zertifizierung eingeführt haben, bei Partnern ein hohes Ansehen genießen, insbesondere bei Kunden, die sich zunehmend der Umwelt- und Energieprobleme bewusst sind und einen Schwerpunkt auf die Bewältigung dieser Probleme legen. Sie suchen Unterstützung beim Aufbau eines zu Ihnen passenden Energiemanagementsystems? Gerne unterbreiten wir Ihnen ein unverbindliches Angebot für die Einführung Ihres EnMS.

Warum ist ein Energiemanagementsystem (EnMS) für Ihr Unternehmen wichtig?

Ein Energiemanagementsystem kann systematisch den gesamten Energieverbrauch innerhalb des Unternehmens erfassen. Basierend auf den aufgezeichneten Daten kann eine eingehendere Analyse des Stromverbrauchs durchgeführt werden. Mit Hilfe eines Energiemanagementsystem können z.B. Kosten und Ressourcen eingespart werden und die Produktivität und Datengenauigkeit erhöht werden.

Wer kann Energiemanagementbeauftragter (EnMB) sein?

Rein normativ ist seit der neuen Normen-Version von 2018 kein klassischer Energiemanagementbeauftragter (EnMB) mehr notwendig.
Empfehlenswert ist es jedoch immer, eine verantwortliche Person außerhalb der Geschäftsführung (aber dennoch nahe zur Geschäftsführung (kurze Dienstwege!)) zu benennen. Dieser dient dann für alle Fragen zum Energiemanagementsystem als Ansprechpartner. Zusätzlich zum EnMB als generellem Ansprechpartner ist die Einführung eines “Energieteams” zu empfehlen. Dies ist zwar auch nicht normativ gefordert, fördert jedoch die Effizienz des Energiemanagementsystems enorm. Im Idealfall besteht dieses Energieteam aus Verantwortlichen der Bereiche: Umweltschutz, Einkauf, Produktion & Produktionsplanung, Instandhaltung, Rechnungswesen/Finanzen und Arbeitsschutz. Dadurch entsteht ein Bewusstsein und Verantwortungsgefühl für alle Umweltthemen in sämtlichen Unternehmensbereichen. Sie sehen hier Parallelen zum Umweltmanagement? So ist es!

Welche Version der ISO 50001 ist aktuell gültig? Wann wird diese überarbeitet?

Die neue überarbeitete Version wurde im August 2018 veröffentlicht und ist im November 2018 in Deutschland in Kraft getreten. Unternehmen müssen auf die neuen ISO 50001:2018-Standardzertifikate umsteigen. Zertifikate, die auf der alten Norm basieren, verlieren am 20. August 2021 ihre Gültigkeit. Seit dem 21. Februar 2020 müssen auch alle Zertifizierungsaudits nach der Version 2018 durchgeführt werden.

Welche Alternativen gibt es zur ISO 50001 Energiemanagement?

Die einzige Alternative zur ISO 50001 stellt ein Umweltmanagementsystem nach EMAS dar. Aufgrund von gesetzlichen Anforderungen (EDL-G, SpaEfV) ist es jedoch auch manchmal gefordert, Energieaudits nach DIN EN 16247 durchzuführen, falls keine ISO 50001-oder EMAS-Zertifizierung vorzuweisen ist.

Wer ist gesetzlich verpflichtet ein Energieaudit durchzuführen?

Aufgrund des EDL-G (Energiedienstleistungsgesetz) sind alle nicht-KMU (nach der KMU-Empfehlung der europ. Kommission) verpflichtet, alle vier Jahre ein Energieaudit nach DIN EN 16247 durchzuführen. Diese Pflicht kann mit der Einführung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 oder eines Umweltmanagementsystems nach EMAS umgangen werden. Die Ergebnisse dieses Audits sind in einer Online-Energieauditerklärung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) abzugeben. Selbstverständlich unterstützen wir aber auch den größeren Mittelstand bei der Einführung eines freiwillig betriebenen Energiemanagementsystems.

Wer darf ein Energieaudit nach EDL-G durchführen?

Ein Energieaudit nach EDL-G dürfen nach §8b EDL-G “befähigte” Personen durchführen. Diese Befähigung wird in der DIN EN 16247-1 spezifiziert. Wie bei allen Auditoren fordert die Norm die notwendige Kompetenz, Objektivität und Transparenz vom jeweiligen Auditor. Dies impliziert wiederum, dass im besten Falle ein externer Auditor zugezogen werden soll, da eine wirkliche “Objektivität” von firmeninternen Personen bzw. Auditoren selten gewährleistet werden kann.

Was sind gute Energieeffizienzkennzahlen / Energieleistungskennzahlen / EnPI´s?

Zur Bildung guter / belastbarer EnP´s sind folgende Faktoren wichtig:

  • Berücksichtigung von Einflussfaktoren auf die SEU´s (SEU = Significant Energy User = Hauptverbraucher)
  • Sinnvolle Bezugswerte. Ein Bezugswert kann z.B. sein: Wertschöpfung [€], Fläche [m²], Mitarbeiter [-] oder auch Produktionsvolumen / Stückzahl. Oft ist es auch sinnvoll, verschiedene Bezugswerte zu vergleichen, um Einflussgrößen identifizieren zu können und Maßnahmen daraus abzuleiten. Der Findungsprozess für eine gute Energieleistungskennzahl kann manchmal Jahre dauern – aber am Ende hat man ein wertvolles Werkzeug und Argumentationsgrundlage für Entscheidungen.

Auf welchen Gebieten kann varISO im Bereich Energiemanagement unterstützen?

Neben der Einführung von Energiemanagementsystemen bieten wir alle möglichen Beratungsleistungen nach ISO 50001 an. Dazu gehört die Planung, Vorbereitung und Durchführung interner und externer Audits, unabhängig davon, ob diese von einem Ihrer Kunden oder von einer akkreditierten Zertifizierungsstelle durchgeführt werden. Gerne teilen wir auch unsere Erfahrungen als externer Energiemanagement-Beauftragter (EnMB) mit. Wenn Sie weitere Ideen haben, wie wir Sie unterstützen können, können Sie sich jederzeit an uns wenden. Wir werden eine Lösung finden.

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Kosten und Fördermöglichkeiten

Wir liefern Ihnen punktgenau, das was sie zur Zertifizierung benötigen. Branchen- und Größen-spezifisch, unbürokratisch und individuell an Ihr Unternehmen angepasst. Das senkt Ihre Kosten und erhält Ihre volle unternehmerische Flexibilität.

Selbstverständlich kalkulieren wir anhand Ihrer individuellen Unternehmensparameter auch für Sie den genauen Festpreis für eine Beratung zur Erstzertifizierung und die Aufrechterhaltung des Zertifikats durch die jährlichen Überwachungsaudits. Nutzen Sie unser Kontaktformular oder sprechen Sie am besten doch gleich mit einem unserer Experten.

Die Kosten für eine ISO-Beratung, inkl. Zertifizierung, richten sich unter anderem nach folgenden Kriterien: 

  • Branche

  • Anzahl der Mitarbeiter

  • Anzahl der Standorte

  • Vorhandene Dokumentation

  • Höhe der Fördermittel*

  • Wahl der Zertifizierungsstelle

* Gerne prüfen wir für Sie eine mögliche Bewilligung ihrer Fördergelder und unterstützen bei der Antragstellung zur BAFA-Förderung. Wir sind bei der BAFA als Berater gelistet, so dass die Fördermittel aus dem Programm “Förderung unternehmerischen Know-hows” genutzt werden können.

Sprechen wir über Ihre Fragen. Wir freuen uns auf den Austausch.
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