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Bezugskonfiguration (Baseline im Konfigurationsmanagement, ISO 10007)
Eine Bezugskonfiguration – englisch Baseline – ist der freigegebene Stand aller Unterlagen, die ein Produkt beschreiben: Zeichnungen, Stücklisten, Spezifikationen, Softwarestände. Sie wird zu einem festen Zeitpunkt eingefroren, etwa bei der Entwicklungs- oder Serienfreigabe, und dient von da an als Ausgangspunkt, gegen den jede spätere Änderung beantragt, bewertet und dokumentiert wird. Der Begriff stammt aus dem Konfigurationsmanagement, für das die ISO 10007 einen Leitfaden gibt.
ISO 9001 verlangt kein Konfigurationsmanagement unter diesem Namen, wohl aber die Lenkung von Entwicklungsänderungen (Abschnitt 8.3.6), Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit (8.5.2) und die Überwachung von Änderungen (8.5.6). Verbindlich ist es in der Luft- und Raumfahrt nach EN 9100. Wie der jeweilige Stand und alle Änderungen nachgehalten werden, beschreibt die Konfigurationsbuchführung.