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Ergebnisabweichung (Messtechnik und Qualitätsprüfung)

Die Ergebnisabweichung gibt an, wie weit ein ermitteltes Ergebnis – ein Messwert, ein Prüfergebnis oder ein berechneter Wert – von dem Wert entfernt liegt, mit dem es verglichen wird. Welcher Vergleichswert gilt, wird vorher festgelegt: der als richtig anerkannte Wert eines Normals oder Referenzmaterials, ein Sollwert oder der Mittelwert, den man bei vielen Wiederholungen erwartet. Der Begriff stammt aus der Qualitäts- und Statistiknormung (Reihe DIN 55350).

In der Praxis wird die Ergebnisabweichung in einen systematischen Anteil (gleichbleibender Versatz, etwa durch ein falsch justiertes Messmittel) und einen zufälligen Anteil (Streuung von Messung zu Messung) zerlegt – siehe Genauigkeit. ISO 9001 verlangt in Abschnitt 7.1.5 geeignete und überwachte Messmittel, damit Ergebnisabweichungen klein und bekannt bleiben; ob ein Ergebnis noch annehmbar ist, entscheidet der Toleranzbereich. Zur Abweichung im Sinne einer Auditfeststellung siehe Abweichung.

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